Mehr Energie, Enthusiasmus und Selbstvertrauen
Strukturelle Körperarbeit –
Neuromuskuläre Integration
Die Strukturelle Arbeit – Neuromuskuläre Integration – ist eine tiefgehende Körperarbeit, die zum Ziel hat, den Körper wieder natürlich aufzurichten, so dass seine Funktionen, besonders auch die des Nervensystems, wieder optimal genutzt werden können. Durch manuelle Arbeit am Muskel- und Fasziensystem werden Verklebungen und Verspannungen im gesamten Körper gelöst, Fehlhaltungen korrigiert, die Statik des Körpers neu ausbalanciert und die Körperhaltung wird verbessert. Das Körper- und damit das Selbstbewusstsein werden gestärkt. Alte Verhaltensmuster werden aufgeweicht und neue Verhaltensweisen, der aktuellen Lebenssituation angemessen, können angenommen werden.
Fehlhaltungen können unterschiedliche Ursachen haben. Bei neun von zehn Menschen ist der Laufmuskel (m. iliopsoas) verkürzt. Das führt zu einer Beckenkippung und darauf folgend zu Fehlstellung von Wirbelsäule und Beinen. Kräftigung und Dehnung können zu einem gewissen Maß einen Ausgleich herbeiführen. Wo Muskelverklebungen vorliegen, ist dies jedoch aus eigener Kraft nicht möglich.
Eine Körperhaltung, die angenommen und verinnerlicht wurde, beeinflusst den Menschen auf seiner geistigen und körperlichen Ebene immer noch mit der Information, die zu dieser Körperhaltung geführt hat, auch wenn sich die Lebenssituation geändert hat. Bei verspannter und verklebter Muskulatur, bei Schon- und Fehlhaltungen, kann unser Körper nicht mehr optimal arbeiten.
Was geschieht bei dieser Methode?
Knochen formen den Körper. Muskeln und Bindegewebe sind hauptsächlich für die Körperhaltung verantwortlich.
Fazien, die die Muskeln umhüllen, können sowohl durch physische als auch durch psychische Belastungen und Anspannungen verkleben. Besonders hervorzuheben sind dabei Operationen, Unfälle, Verletzungen und aus der Kindheit resultierende traumatische Erlebnisse.
Durch die so entstandenen Verklebungen müssen ganze „Muskelpakete“ mobilisiert werden. Dies hat einen hohen Energieverbrauch und die Einschränkung der Bewegungsfreiheit zur Folge. Die Muskeln können also nicht, wie vorgesehen, einzeln und in ihrer Zuständigkeit gemäß an- oder entspannen und übereinander hinweggleiten.
Durch die Strukturelle Arbeit wird dieser ursprüngliche Zustand wieder herbeigeführt, indem die Faszien unter Zuhilfenahme der Finger, Knöchel, Faust und Ellbogen gelöst und durch tiefe Manipulation des Gewebes voneinander getrennt werden. Blut, Sauerstoff und Lymphe können wieder frei fließen und ihren ungehinderten Beitrag zum Stoffwechsel leisten.
Was Sie von der Strukturellen Körperarbeit erwarten können:
- mehr Energie und Enthusiasmus,
- verbesserte Körperhaltung,
- weniger Stressbedingte Krankheiten,
- mehr Selbstvertrauen,
- weniger Verspannungen,
- zunehmendes körperliches und emotionales Bewusstsein,
- mehr Kreativität und weniger starres Verhalten,
- größere Klarheit bei Entscheidungen,
- Aussehen und Gefühl, jünger zu sein,
- Steigerung der Ausdauer und Beweglichkeit,
- verminderte Verletzungsgefahr bei sportlichen Aktivitäten.
Sind die Effekte dauerhaft?
Die Ergebnisse zeichnen sich nicht nur durch Dauerhaftigkeit aus, sondern die positiven Wirkungen nehmen noch lange nach Abschluss der Behandlung zu.
Eine Beeinträchtigung erfährt der Prozess nur durch Ereignisse, die stark belastend wirken, wie Unfall, Trennung oder Verlust eines Partners.
Die Veränderung, die mit dieser Arbeit gestartet wird, gibt Ihnen die Möglichkeit Ihr eigens Leben in mehr Selbstverantwortung, mehr Freiheit, mehr Glück und weniger Angst zu gestalten.
Wer kann sich diesem Prozess unterziehen?
Grundsätzlich kann jeder die Strukturelle Körperarbeit an sich durchführen lassen. Es gibt keine Altersbeschränkungen, so dass z.B. auch Kinder von dieser Arbeit profitieren können.
Wer hat die Strukturelle Körperarbeit entwickelt?
Die Strukturelle Köperarbeit – Neuromuskuläre Integration – ist eine konsequente Weiterentwicklung der bekannten Methoden Rolfing, Soma und Rebalancing.
Ihr Ursprung liegt in der Arbeit von Ida Rolf und Dr. Bill M. Williams.
